Nach Twitter wird Facebook wieder interessanter für den Pontifex

Papst Karikatur von Comiczeichner Bonorix - Graph Search macht Facebook für den Papst wieder interessanter


Eine Revolutionierung der Suche versprach Facebook Gründer Mark Zuckerberg, als er der Weltöffentlichkeit seine neue Graph Search präsentierte. Die neue Suchfunktion ermöglicht nicht nur das Durchstöbern von Bildern und Interessen des eigenen Freundeskreises, sondern durch sie findet man bei Facebook auch alle öffentlich zugänglichen Inhalte. Zuckerbergs Intention hinter dieser neuartigen Form der Suche war, dass sich auf diesem Weg Menschen mit gleichen Interessen einfacher finden. Welche Reichweite die Suchergebnisse haben können, konnte sich bei der erstmaligen Präsentation im PR-Center des Menlo Parks wohl noch niemand wirklich vorstellen. Sicherlich muss man bei Teilnahme in einem sozialen Netzwerk immer davon ausgehen, dass die eigenen Aktivitäten nicht völlig anonym bleiben. Speziell bei Facebook wird man immer mit Story Ads oder Page Likes ziemlich durchschaubar in Verbindung mit gelikten Seiten gebracht werden können. Die Grap Search stellt nun jedoch ein mächtiges Tool dar, mit welchem auch gezielt kritische Seiten- oder Interessensergebnisse abgefragt werden können. In Vergessenheit geratene Seiten oder vernachlässigte Privatsphäreeinstellungen könnten somit manche User beim kompletten Rollout von Graph Search einholen und ungewollte Ergebnisse oder Vorlieben zu Tage fördern. Nicht nur deswegen raten Social Media Experten dazu, jetzt aktiv das eigene Profil zu säubern und auf die neue Suche vorzubereiten. Auf diese Weise könnte so manche, ungewollte Überraschung später vermieden werden. Es muss ja nicht immer der Papst im Vatikan sein, der die Ergebnisse zu Gesicht bekommt. ;)

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Bonorix am February 2nd 2013 in Karikaturen

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